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  • Tagebuch der Kanutour 2012

    Weitendorf, 08.07.2012
    Nach planmäßiger Ankunft stieg die Gruppe erwartungsvoll aus dem Bus und bezog umgehend die Quartiere.
    Dieses Mal haben wir den Luxus von Blockhäusern für das Paddelvolk, die Betreuer schlafen "im Freien". Eind Gruppe mit 51 Personen gab es hier noch nie. Das schlechte Wetter haben wir zu Hause gelassen und konnten so schon einmal die mecklenburgische Sonne genießen. Außer einem kleinen Schauer blieb es trocken.

     

    Weitendorf, 09.07.2012
    Etappe Zaschendorf - Weitendorf

    Die erste Wasser-Etappe ist geschafft, ein recht kurzes Stück, weil der Fluss wegen zu wenig Wasser nicht in der von uns gewünschten Länge befahren werden konnte. Das war gut, um sich einzupaddeln, trotzdem sind die ersten Oberschenkel sind von der Sonne gerötet. Die Stimmung ist super und gerade läuft ein lebhaftes Fußballturnier gegen andere Platzbewohner – der deftige "Hubertustopf" zum Abendessen verleiht unserem Team die erforderliche Energie - Kolping hat gewonnen - 15:10.

     

    Eickhof, 10.07.2012
    Etappe Weitendorf - Eickhof

    Heute wurde der wohl schönste Teil der Warnow zurückgelegt. Die Warnow schlängelt sich wunderbar durch die Landschaft. Durch Wiesen, Wälder und Naturschutzgebiete und den Warnower Durchbruch ging es, unterbrochen von Wasserschlachten und Kenter-Aktionen Richtung Eickhof.
    Bei einer Rast an einer Brücke gab es "Fass-Regen" (Wasser aus der Wassertonne von oben). Die Stimmung ist bei allen Beteiligten hervorragend. Petrus meint es gut mit uns und hält die Regenlöcher überwiegend zu. Trotzdem erreicht kaum ein Kanut den Stag mit trockener Haut.

     

    Bützow, 11.07.2012
    Etappe Eickhof - Bützow

    Die heutige Etappe war mit über 20 km recht anspruchsvoll. Die Warnow zeigte sich auch heute sehr vielseitig, mal flach mit Findlingen, dann mit umgefallenen Bäumen und Erlenbruchwäldern. Um Bützow herum gab es viele kleine Kanäle (fast wie in Venedig), auf denen man sich leicht verfahren konnte, wir haben aber alle wieder an Bord. Die Fahrt ging vorbei an kleinen Datschen mit Hausboot, Blumenrabatten und mitten im Kanal ein Sensemann, der den Weg freischnitt.
    Ziel der heutigen Etappe war der Wasserwander-Rastplatz am Bützower See. Nach kurzer Rast wurde eines der Boote nach einem Umbau zum Segelboot zur Jungfernfahrt auf den See entlassen. Unser Boot hat, nicht wie die Titanic, den Zielhafen trotz konstruktiver Mängel unbeschadet wieder erreicht. 

     

    Schwaan, 12.07.2012
    Etappe Bützow - Schwaan

    Da die Temperaturen nach einem Gewitter gefallen waren, sollte heute nicht gekentert werden.
    Die gesamte Gruppe paddelte dem Tagesziel Schwaan entgegen. Einige Paddelmanöver, Drehungen auf dem Wasser und ausgetauschte Steuermänner führten dann doch durch eine massive Breitseite der "Bismarck" , zur Kenterung. Der Fluss war tief, das Ufer steil, der Flussrand moderig, so dass erst durch die Hilfe zwei weiterer Kanu-Mannschaften die Gekenterten wieder ihr Boot entleeren und die Paddeltour fortsetzen konnten.
    Rund 50 Meter vor dem Zielhafen wurden dann doch fast alle Mannschaften gekentert und entsprechend nass. Eine steife Brise an Land trocknete die zitternden gestrandeten Kanuten.

     

    Rostock, 13.07.2012
    Etappe Schwaan - Rostock

    Die Schlussetappe war mit rund 25 km und kaum Strömung recht lang. Wir stachen daher bereits eine Stunde früher in See. Nach 7 km wurde eine kleine, nach weiteren 9 km dann eine größere Pause unter der Ostsee-Autobahnbrücke A 20 eingelegt.
    Nach der dritten Pause setzte leider Regen ein, der uns bis Rostock begleitete. Völlig durchnässt und ausgepowert erreichten wir den Kanu-Club Rostock. Zur Freude Aller hatte unser Catering-Team Thomas Austermann sowie Wolfgang und Martin Kühle bereits alle Zelte aufgebaut.
    So verschwanden die meisten erst einmal unter der warmen Dusche. Zur Stärkung gab es dann die legendäre "Nudelpfanne" mit entsprechenden Mengen Zwiebeln und Knoblauch.

     

    Marienfeld, 14.07.2012
    Rückreise Rostock - Marienfeld

    Ein letztes Mal wurde das komplette Lager geräumt und alles verpackt.
    Der Bus der Firma Bröskamp holte uns planmäßig gegen 11:00 Uhr ab. Die Fahrt verlief nicht ganz ohne Hindernisse, weil sich bereits neun Bundesländer in den Ferien befanden und die nordischen Länder an diesem Wochenende auch noch dazu kamen. Um Hamburg herum und auf der A7 bis Hannover gab es Staus und sehr starken Reiseverkehr.
    Nachdem wir uns bei Hermann Heitmann und Alfred Bisping bedankt hatten erreichten wir gegen 19:00 Uhr, glücklich und zufrieden, unsere Heimat. Auch das Catering-Team traf zeitgleich ein, sodass schon die ersten Dinge wieder eingelagert werden konnten.