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    Mit dem Kanu 105 Kilometer von Erfurt nach Naumburg

     

    Eine Woche lang konnten 36 Teilnehmer der diesjährigen Kanutour die herrliche Landschaft an der Unstrut in Thüringen und Sachsen-Anhalt genießen. Hermann Heitmann hatte einen sehr schönen Fluss mit toller Landschaft und ansprechenden Städtchen ausgewählt. Die siebzehnte Kanutour startete am Sonntag, den 16. Juli 2017, mit dem Reisesegen von Gottfried Scharpenberg. Ein Bröskamp-Bus brachte die „Kanuten“ bei gutem Wetter nach Sömmerda, nahe Erfurt. Dort hatten Thomas Austermann, Andre Füchtenkötter und Wolfgang Kühle bereits das erste von fünf Lagern vorbereitet. Sie waren schon am Samstag mit dem betagten LKW von Klemens Thüte und der entsprechenden Ausrüstung vorausgefahren.

    Weitere Lagerplätze wurden in Oldisleben, Roßleben, Karsdorf und in Naumburg aufgeschlagen.

     

    Am Montag, nach einem schönen Frühstück mit frischen Brötchen und entsprechender Einweisung durch den Kanuverleiher, wurden die Kanus in Straußfurt zu Wasser gelassen. In den ersten beiden Stromschnellen kam es sofort zu geplanten, aber auch nicht geplanten Kenterungen. Bereits nach zwei Kilometern Paddelstrecke lagen alle Boote kieloben und die Kanuten im Wasser. Die erste Paddeletappe von rund 15 Kilometern meisterten alle Teilnehmer. Jessika Külker, Mette Meyer zu Wickern, Marit Vielmeyer und Dana Kiskemper bereiteten an diesem Abend das leckere Abendessen vor.

     

    Nachdem das Lager am Dienstag komplett abgebaut war, konnten die Boote zu Wasser gelassen werden. Die 22,5 Kilometer lange Strecke führte bei gutem Wetter durch das Thüringer Becken, bis zum Reit- und Fahrverein Oldisleben. Dort musste eine kurze Strecke gegen die Strömung gepaddelt werden, um den Ausstieg zu erreichen. Auch diese Herausforderung wurde von den inzwischen erfahrenen Paddlern gemeistert. Viktoria und Claudia Albert, Melina Matis und Leonie Beuckmann sorgten sich an diesem Abend um das „Menü“.

     

    Marius Tophinke, Marc Ketteler und Fin Mix waren am Mittwoch für das Frühstück die kompetenten Ansprechpartner. Leider wurde durch einen unserer Kühlschränke ein Kurzschluss auf der gesamten Pferdefarm verursacht. Mit einiger Verzögerung konnte dann doch noch gefrühstückt werden. Das Tagesziel des Mittwochs war der sehr schöne Zeltplatz Bottendorfer Mühle in Roßleben. Auf der ca. 25 Kilometer langen Strecke bereiteten diverse Wasserschlachten, Kenterungen und Wendemanöver allen Kanuten große Freude. Im Anschluss an das von Thorben Standke, Thorben Schürmann, Lars Füchtenkötter und Sam Haßmann vorbereitete Abendessen, gab es einen heftigen Sturm mit Gewitter und Starkregen. Die Zelte mussten zum Teil neu verankert und mit Halteseilen verstärkt werden.

     

    Nach dem reichhaltigen Frühstück am Donnerstag, vorbereitet von Jules Kreft, Max Nüßing, Elias Stricker und Michael Haßmann, wurden wieder 25 Flusskilometer gepaddelt. Die Unstrut schlängelte sich in diesem Bereich an Memleben mit Kloster und Kaiserpfalz sowie Nebra, dem Fundort der Himmelsscheibe und dem modernen Museum vorbei. Nachdem die Zelte in der Kanu- und Fahrrad-Station in Karsdorf bezogen waren, nahmen die erwachsenen Teilnehmer ein Bad in der Unstrut.

     

    Am Freitag wurde die letzte, wieder 25 Kilometer lange Paddeletappe, nach dem Frühstück angetreten. Vorbei ging es an Freyburg an der Unstrut und der Rotkäppchen Sektkellerei zur linken Seite, durch herrliche Weinberge, der Saale bei Naumburg entgegen. Gegenüber der Unstrut-Mündung lag der Campingplatz Blütengrund, unser diesjähriges Paddelziel. Für das leckere Abendessen sorgten Birgit Manefeld Paul Stricker, Alexander Thüte und Colin Daut.

     

    Das Lager wurde am Samstag nach dem Frühstück abgebaut und auf dem LKW verladen. Müde, braun gebrannt, voller Erinnerungen und Erlebnisse, wurde die Heimreise angetreten. Gegen Nachmittag erreichten alle Teilnehmer Marienfeld und bedankten sich für die herrliche Tour auf der Unstrut bei Hermann Heitmann, Alfred Bisping und Thomas Austermann.

     

    Herzlichen Dank

     

     Friedhelm Thüte