• Kanutour auf der Havel (2019)
  • Kanutour auf der fränkischen Saale (2018)
  • Kanutour auf der Unstrut (2017)
  • Kanutour auf der Hase (2016)
  • Kanutour auf der Bode (2015)
  • Kanutour auf der Tollense-Peene (2014)
  • Kanutour auf der Naab (2013)
  • Kanutour auf der Warnow (2012)
  • Kanutour auf der Böhme-Aller (2011)
  • Kanutour auf der Donau (2010)
  • Kanutour auf der Spree (2009)
  • Kanutour auf der Saale (2008)
  • Kanutour auf der Regen (2007)
  • Kanutour auf der Eder (2006)
  • Kanutour auf der Lahn (2005)
  • Kanutour auf der Werra (2004)
  • Kanutour auf der Fulda (2003)
  • Kanutour auf der Ems (2002)
  • Kanutour auf der Hase (2001)
  • Kanutour auf der Hase im Emsland

    In diesem Jahr geht es zum ersten Mal wieder auf einen Fluss, den wir schon einmal gepaddelt sind. 2001 waren wir schon einmal auf der Hase. Bei letzten mal waren wir nur drei Tag unterwegs sodass wir dieses mal zwei Tage länger unterwegs sind.

    Von Quakenbrück über Löningen, Herzlake, Haselünne bis nach Meppen.


    Sonntag, 10. 07.16

    Heute Mittag sind wir um 13:30 Uhr in Richtung Löningen aufgebrochen.

    Wie in jedem Jahr haben wir vor der Abfahrt den Reisesegen erhalten, dieses Jahr von Gottfried Scharpenberg.

    Nach einer relativ kurzen Busfahrt sind wir in Löningen an unserem Quartier für die ersten 2 Tage angekommen.

    Die Vorhut war bereits am Vortage aufgebrochen und hatte die Zelte bereits aufgebaut, sodass wir nur noch Quartier beziehen mussten.
    Danach blieb daher noch Zeit für das nebenanliegende Wellenfreibad.

    Gegen 19:00 wurde das Grill-Buffet eröffnet und der restliche Abend dann in Kleingruppen mit Ball- und Kartenspielen genossen.

    Ein Fernseher für die EM war leider nicht vorhanden – war ja auch nicht mehr so wichtig.


    Montag, 11.07.2016

    Unser erste Kanu-Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstücks-Buffet.

    Pünktlich um 9:45 für der Bus uns zum Einsatzpunkt in Quakenbrück. Nach einer kurzen Einweisung und Sicherheitsbelehrung durch den Kanu-Verleiher konnten wir endlich die Boote zu Wasser lassen.

    Das Highlight der ersten Etappe war die Wasserrutsche, an der man das Wehr ohne Umtragen überwinden konnte. Das Wetter war nicht besonders gut und deshalb wurde Kenter-Verbot ausgesprochen. Die Ufer der Hase hätten ein Aufrichten gekenterter Boote auch schwer gemacht, denn die Ufer sind ziemlich steil und es gibt dort kaum Sand- oder Kiesbänke, auf denen man hatte gut stehen können.

    Zum Abendessen gab es eine große Pfanne mit leckeren Bratkartoffeln, dazu Frikadellen, Rollmöpse und Gurken     … mhhh


    Dienstag, 12.07.2016

    Nach dem Frühstück hieß es heute "alles wieder auf den LKW".

    Dann ging es wieder zu Wasser Richtung Herzlake. Den Wettergott hatten wir scheinbar durch irgendetwas geärgert, denn er war uns heute nicht wohl gesonnen.

    So gab es dann zunächst auch Kenter- und Spritzverbot bis zur Pause. Aber auch danach wurde das Wetter nicht besser, ganz im Gegenteil – gegen Ende dieser Tagestour bekamen die letzten noch einmal einen kräftigen Regenguss mit, sodass sie auch ohne Kentern pitschnass an Land kamen. Gotte sei Dank konnten wir dann im Fußball-Stadion nach kurzer Zeit eine warme Dusche nehmen.

    Dann hörte der Regen auf und der Abend konnte nach dem Genuss der Hubertus-Pfanne voll genossen werden. Es wurde gespielt, u.A. Kubb (Schwedenschach) bis man fast nichts mehr sehen konnte. 


    Mittwoch, 13. 07.2016

    Hey, ihr Kanuten, hier sind wir wieder. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, mussten wir wie immer die Zelte abbauen und brachen gegen 11:30 Richtung Haselünne auf. Leider hatten wir zwei Ausfälle zu verzeichnen. Unser Alfred "hatte Rücken" und zog es vor, an Land zu bleiben. Und beim Einsetzen der Boote erlitt Hermann einen Hexenschuss und viel ebenfalls aus.
    Aufgrund der Wetterlage wurde Kenter- und Spritzverbot erteilt, aber einige sind trotz angestrengter Bemühungen dennoch nicht trocken angekommen.
    Thorben, André und Jana kamen als erstes trocken am Zeltplatz an, doch der Rest schaffte es leider nicht vor dem Regen zu fliehen und ist nass am Jugendzeltplatz Haselünne angekommen.
    Nachdem die Mädels ihre mühsam angebrachte Decken-Deko auf der Toilette wieder entfernt hatten, konnte das Abendessen vorbereitet werden.
    Es gab Heißwürstchen, Kartoffelpüree mit Zwiebel und Erbsen-Möhren-Gemüse.
    Der Tagesabschluss fand unten am Fluss statt.


    Donnerstag, 14.07.2016

    Kanuten ahoi,
    Heute wurde das Frühstück etwas später angesetzt. Aus gesundheitlichen Gründen, mussten wir uns das erste Mal seit 16 Jahren vorzeitig von unserem Hermann verabschieden.
    Anschließend starteten wir zur nächsten lange Etappe während Wolfgang Hermann nach Hause brachte.
    Auf den ersten Kilometer wehte ein süßer Kuchengeruch über der Hase - leider haben wir den Drive-In nicht gefunden ????.
    Auch durch das wechselhafte Wetter wurde die ausgiebige Haribo-Pause nicht getrübt.
    Aufgrund der Ruhe im Naturschutzgebiet blieb uns die schöne Flora und Fauna nicht verborgen.
    Gegen 15:40 kamen die ersten Boote am Natur-Campingplatz in Gross-Dörgen an und nachdem die Zelte aufgebaut waren, wurde der Grill angeschmissen.
    Als Überraschungsgäste tauchten Michael Klävers und Friedhelm Thüte auf.
    Günther, unser Zeltnachbar, brachte uns frisch geräucherten Aal und Forelle vorbei.
    Nachdem wir die Erwachsenen unter einem Vorwand von ihren Plätzen verwiesen, wurden von den jungen Erwachsenen der Wackelpudding vorgekostet, um den Teilnehmern ein qualitativ hochwertiges Produkt am Folgetag anbieten zu können.


    Freitag, 15.07.2016

    Hallo, ihr lieben Kanuten, heute ist unser letzte Paddeltag.

    Der Morgen begann wie immer mit dem Frühstücks-Buffet und dem anschließenden Zelte-Abbauen.

    Heute hatten wir Johannes zu Gast, der uns auch bei der letzten Etappe von ca. 14 km unterstützte. Der Fluss war auf dieser Etappe besonders schön und vielfältig - und auch das Wetter spielte mit. Am Ende der Hase warteten 2 kleine Herausforderungen auf uns. Die Hase mündet in den Dortmund-Ems-Kanal, auf dem auch schon mal große Pötte unterwegs sind. Deshalb wurde kurz vor der Mündung eine Sammelpause eingelegt, damit wir zusammen nah an der Wand diesen Abschnitt meistern konnten. Nach wenigen hundert Metern hieß es dann links abbiegen und die Ems gegen die Fließrichtung bezwingen. Aber auch das haben alle geschafft.

    Am Campingplatz angekommen mussten die Boote wieder gereinigt und auf die Transportfahrzeuge geladen werden. Diese Zeit wurde dann auch dazu genutzt, die Neulinge mit einem oder mehreren Würfen die Ems zu taufen.

    Nach dem Zelte aufbauen konnten wir duschen und mit der Zubereitung der allseits beliebten Nudelpfanne beginnen.

    Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal einige Kanuten, die schon häufig an der Tour teilgenommen haben – diese wurde in einer kleinen Feierstunde entsprechend geehrt. Es konnten 4 Kolpingmützen (für 5 Jahre), 2 Tassen (für 10 Jahre) und 2 Bierkrügen (für 15 Jahre) überreicht werden.

    Der Rest des Abends wurde in Kleingruppen mit Spiel und Sport verbracht.


    Samstag, 16.06.2016

    Heute Morgen fing der Tag früher an als sonst, denn heute ging es ans Packen und Zelte abbauen, damit wir pünktlich um 11:00 Uhr die Heimreise mit dem Bus antreten konnten.

    Bei der Frühstücks-Zubereitung hatten wir heute Besuch – ein paar zahme Wildenten suchten in aller Ruhe nach Fressbarem.

    Weil die Nacht relativ trocken war, konnten die Zelte nach dem Frühstück fast trocken zusammengepackt werden. Parallel dazu wurde aufgeräumt und das Begleitfahrzeug samt Anhänger beladen.
    Der schon früh angereiste Bus für die Rückreise motivierte alle Kanuten, mit anzupacken und so konnte das Gepäck schnell im Bus verstaut und die Rückreise angetreten werden.

    Nach ca. 2 Stunden kamen alle wieder am Schulhof in Marienfeld an.

    Es war mal wieder eine schöne Kanutour.

    …. und auch für die Betreuer begann jetzt der letzte Teil der Tour, denn mittlerweile war auch der LKW eingetroffen und ruck-zuck wurde alles abgeladen und die Zelte noch einmal zum Lüften auf- und wieder abgebaut.
    Als alles in den Lägern verstaut war, war endgültig Ende der Kanutour 2016.

    Alle Kanuten sagen hiermit noch einmal Danke an das Leitungsteam und alle Helfer!!!

    Kanuten ahoi !!!