• Kanutour auf der Havel (2019)
  • Kanutour auf der fränkischen Saale (2018)
  • Kanutour auf der Unstrut (2017)
  • Kanutour auf der Hase (2016)
  • Kanutour auf der Bode (2015)
  • Kanutour auf der Tollense-Peene (2014)
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  • Kanutour auf der Ems (2002)
  • Kanutour auf der Hase (2001)
  • Kanutour auf der Bode 2015

    Unsere Kanutour ist in der ersten Ferienwoche vom 28. Juni bis 4.Juli 2015.

    In diesem Jahr geht es zur Bode nach Sachsen-Anhalt. Wir starten in Ditfurt nahe Quedlinburg und paddeln dann an fünf Tagen bis nach Nienburg an der Saale, das sind ca. 90 km. Hier mündet auch die Bode in die Saale.







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    Sonntag, 28.06.2015

    Treffen war um 9:45 Uhr an der Marienschule in Marienfeld. Dort wurde das Gepäck verpackt und nachdem Gottfried Scharpenberg uns den Reisesegen gegeben hat, sind wir gegen kurz nach 10 Uhr losgefahren. Nach einer kurzen Pause sind wir um 14 Uhr in Gröningen bei Halberstadt angekommen. Dort hatte der Vortrupp schon die Zelte aufgeschlagen und die Getränke kalt gestellt.

    Montag, 29.06.2015

    Am Montag sind wir mit dem Bus, Fluss aufwärts gefahren. Dort hat uns der Kanuvater der Kanus den Fluss gezeigt. Anschließend ging es mit der ersten Etappe los, die ca. 19 km lang war und uns zu unserem Zeltplatz zurück geführt hat.

    Das Wasser auf der Bode war recht wenig, dadurch mussten wir dauernd durch herunter hängende Bäume und Büsche fahren was zu einigen Schäden an den Bäumen führte. Fast alle Kanuten sind außerdem auch auf Kiesbänken steckengeblieben, wodurch unsere Kanus gelitten haben. Zum Abendessen gab es den Jägertopf Hubertus, der so gut geschmeckt hat, das die Betreuer nicht mehr genug abbekommen haben.

    Dienstag, 30.06.2015

    Der Start in den Tag begann für die ersten um 7 Uhr mit einem heißen Kaffee. Der Rest kam um 8 Uhr aus ihren Zelten. Nach dem guten Frühstück wurden alle Zelte auf den LKW verladen. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes und weil das nächste Wehr nur 400 Meter entfernt war, wurden die Kanus von 17 erfahrenen Kanuten alleine bis zum Wehr gesteuert. Dort wurden die Kanus von den anderen, die zu Fuß gegangen sind, aus dem Wasser gezogen und hinter dem Wehr wieder zu Wasser gelassen. Hier wurden die Kanus mit allen besetzt, sodass es endlich losgehen konnte. Das gute Wetter und die unberührte Natur lud zu ausgiebigen Wasserschlachten ein. Eines der Boote hatte den Ehrgeiz bis zum ersten Boot vorzupaddeln, die Besatzung hat leider erst am Camping Platz gemerkt, dass sie bereits die ganze Zeit die Ersten waren. Das Boot hatte Glück, das sie am Morgen aufgepasst hatten und wussten wo sie aussteigen mussten.

    Mittwoch, 01.07.2015

    Nachdem die Zelte und Taschen gepackt und auf dem LKW verladen wurden, ging es in Oschersleben auf die Bode mit 21 km zur längsten Etappe. Nachdem Hermann sein selbst ausgesprochenes Kenterverbot gebrochen hat, sind alle mehrmals gekentert worden. Gegen Abend kamen wir um ca. 18 Uhr an unserem dritten Zeltplatz am Schachtsee an. Das Abendessen war mal wieder lecker, Kartoffelbrei und Heißwürstchen sind immer lecker.

    Donnerstag, 02.07.2015

    Bei schon steigenden Temperaturen musste mal wieder alles zusammengepackt und auf den LKW geladen werden. Anschließend ging es wieder zu den Kanus. Dort wurden die Mannschaften neu aufgeteilt, weil am Vorabend noch zwei Kanus getauscht werden mussten, da diese das niedrige Wasser nicht schadensfrei überlebt haben. Mit einigen Kenterungen und viel Spaß sind wir nach ca. 16 km an unserem letzten Zeltplatz angekommen. Hier wurden, in brütender Hitze, die Zelte wieder aufgebaut. Nachdem die Zelte standen und die ersten sich nochmals in der Bode erfrischt haben, gingen einige noch die Stadt unsicher machen. Zum Abendessen gab es Gegrilltes und Salate. Der Abend zog sich noch lange hin, da es sich nicht richtig abkühlte und man so noch draußen sitzen konnte.

    Freitag, 03.07.2015

    Unsere letzte Etappe steht an. Hermann hat diese am Morgen aufgrund der gemeldeten Hitze um 2 km gekürzt. Unglücklicherweise war der Fluss vom Start an dicht mit Pflanzen bewachsen, so wurde das Wasser nicht leicht. Aufgrund dieser Wasserpflanzen musste ein Kenterverbot ausgesprochen werden, damit es nicht zu Problemen kommt. Bei gefühlten 40°C ist das nicht schön und beeinträchtigt die Motivation aller. Nach ca. 14 km war der Tag vorbei und wir sind mit einem Bus wieder zurück zum Zeltplatz gefahren.

    Samstag, 04.07.2015

    Am Samstag ging es heiß weiter. Die Temperaturen waren am Morgen schon wieder unerträglich heiß. Nach dem Frühstück wurden die Zelte zusammengepackt und auf den LKW verpackt. Gegen 10:30 Uhr brach der LKW Richtung Marienfeld auf. Alle anderen mussten noch ca. 100 Meter bis zum Bus laufen. Hier gab es für Hermann Heitmann noch ein Präsent als Dankeschön für die Organisation. Um ca. 15:30 Uhr ist der klimatisierte Bus, bei 38 Grad Außentemperatur, in Marienfeld angekommen.

     

    Die Betreuer haben sich um 16:30 Uhr bei Klemens Thüte getroffen um den LKW abzuladen und die Reste zu verteilen.